Archiv für den Monat Oktober 2011

Sägewerk Buche: Aufs richtige Pferd setzen!

Freitag, 28. Oktober 2011

Zehn Jahre „sägen“ im Nadelholz genügen. Nun soll ein Sägewerk Buche auf der „grünen“ Wiese entstehen. Da die Rotbuche im Laubholzbereich als Massenbaumart gilt, muss man sich vom eigentlichen Metier nicht allzu weit entfernen. Da damit hohe Investitionskosten einhergehen, soll geklärt werden, was man sich behalten kann und was neu angeschafft werden muss. Da wäre einmal die Entrindungsanlage nach Nicholson. Sie kann auch auf die Rotbuche eingestellt werden. Also diese Maschine kann schon einmal behalten werden. Was ist mit der Einschnitt-Technologie? Da die Buche bekanntlich eine Massenbaumart ist, kann das Gatter weiter verwendet werden. Trockenkammern mit ausreichender Kapazität sollten vorhanden sein. So gilt als Faustformel, dass die jährliche mittlere künstliche Trocknung mit mindestens 20.000 Kubikmetern angesetzt wird. Dämpfgruben für den richtigen Farbton des Kunden sind einem „Nadelholzsägler“ gänzlich neu, ebenso wie die Sortierung. Deshalb soll diese Klassifizierung ein wenig verschriftlicht werden: Die Organisation der Sägeindustrie kurz EOS hat folgende Sortierregeln für unbesäumtes Buchenschnittholz herausgebracht und sind im europäischen Raum anerkannt. Die Qualitätsmerkmale A ähneln sehr der Fichte und werden daher nicht behandelt, daher wenden wir uns gleich der B-Qualität zu. Die Länge sollte mehr als 2,10m betragen, die Mindestdeckbreite sollte zwischen 32mm und mehr als 100mm liegen, vereinzelte Äste sind zulässig, wobei dann stets eine Maßvergütung gegeben werden muss, leichte Faserneigung ist erlaubt, Wirbelwuchs ist tolerierbar, Rindeneinwuchs ist mit Maßvergütung akzeptabel, Fäule und Verfärbung ist mit Maßvergütung vereinzelt zulässig, der Rotkern darf zehn Prozent der breiten Seite betragen und gerade Risse sind bis 30Prozent der Länge gestattet. Dieser Sortierung sollte also für großes Augenmerk geschenkt werden, will man am Holzmarkt reüssieren. Mit besäumtem Buchenschnittholz soll weiter ein eindeutig dokumentierbares und erkennbares Material mit hoher Qualität für den Export angeboten werden, das auch der hoch-industriellen Weiterverarbeitung zugeführt werden kann. Die erfolgversprechenden Materialeigenschaften wie Härte nach Brinell der Buche vollenden sich optimal mit der Besäumungstechnik. So ist nur ein geringer Verschnitt bei gleichzeitig hoher Ausbeute zu verzeichnen. Folglich kann optimal die Wertschöpfungskette im Sägewerk Buche bedient werden.

Mit etwa 120 Jahre entwickelt sich bei der Buche im Innern durch Oxidationsprozesse ein Rotkern. Das Kernholz verleiht dem Holz weitere Stabilität. Die Struktur des Rotkerns ist ungleich und macht so jedes Bloch zu einem unverwechselbaren Stück. Die ansprechende Optik wurde so auch von unzähligen Innenarchitekten und Produktdesignern aufgegriffen und so wird das Holz der Rotbuche hauptsächlich im Möbelbau angewendet.

Schöne Stunden in Gartenhäuser und Wintergärten

Montag, 17. Oktober 2011

Viele Gartenbesitzer träumen davon ihren Garten mit einem schönen Gartenhaus zu zieren. Es sind mittlerweile wahre Schmuckstücke, die dazu noch den Aufenthalt darin zum Vergnügen machen und man will es nur ungern wieder verlassen. Man verbringt dann auch gerne im Gartenhaus die lauen Sommernächte bei gemütlichen oder auch geselligen Abenden. Und wenn man es im Wohnhaus vor Hitze nicht mehr aushält, kann das Gartenhäuschen sogar einen angenehmen Schlafplatz bieten.

Natürlich gibt es sehr viel Arten und Formen aber auch unterschiedliche Materialien von Gartenhäusern, da sollte man sich erst einmal Gedanken machen, welche Kriterien für die Anschaffung zugrunde gelegt werden sollen. Ein wichtiger Punkt ist die Platzfrage, denn es genügt nicht im Garten eine freie Stelle gefunden zu haben, wichtig ist auch, ob die Fläche Eben ist oder ob es möglich ist die Fläche richtig einzuebnen. Erst wenn man die Platzmöglichkeiten erkundet hat macht es Sinn, sich mit dem Angebot der einzelnen Hersteller näher zu befassen.

Es gibt inzwischen von den vielen Anbietern alle möglichen Formen und Farben bereits ab Werk. Es gibt neben der klassischen, viereckigen Form, auch ausgefallenere Formen, bis hin zum Achteck. Die Form des Daches ist auch zwischen Giebeldach, Flachdach oder auch mit halbrundem, gebogenem Dach wählbar. Das übliche Gartenhäuschen ist aus Holz, manche sind aus Metall, was jedoch bei starker Sonneneinstrahlung nicht zu empfehlen ist, mittlerweile sind aber auch Häuser aus Kunststoff zu erhalten, die in Aussehen und Preis den Holzhäusern wirklich Paroli bieten können. Kunststoff hat zudem gegenüber den anderen Materialien noch ein paar Vorteile. Der Aufbau ist einfacher, denn bei Holz muss man doch manchmal erst ziehen oder quetschen, damit es passt, manchmal muss man sogar die Säge ansetzen, es ist bei Holz also schon ein klein wenig handwerkliches Geschick von Nöten. Zudem hat Kunststoff den Vorteil, dass es nicht verwittert und es kann bei Verschmutzungen bequem auch mal abgespritzt werden. Zudem sind diese so konzipiert, dass sie von weitem von Holzhäusern nicht zu unterscheiden sind.

Die vielen verschiedenen Angebote von Gartenhäusern sind in den Bau- und Gartenmärkten oftmals schon im aufgebauten Zustand anzuschauen, weitere An- und Einsichten bietet das Internet.

Wichtig ist jedoch, dass man sich bei der Entscheidung für ein bestimmtes Haus nicht allein vom Preis abhängig macht. Vielmehr sollte man auf Zweckdienlichkeit, Robustheit und vor allem auf das Aussehen achten, denn schließlich ist das Haus, in der Regel, schon von weitem zu sehen und stellt somit eine Visitenkarte der Bewohner dar.

Alternativ zu dem Gartenhaus gibt es den Wintergarten. Der Wintergarten wird an ein Gebäude angebaut. Dach und Seitenwände bestehen meist aus Glas und nutzen den Glashauseffekt zum Heizen, anstatt eine konventionelle Heizungstechnik. Selbst bei geringer direkter Sonneneinstrahlung führt es zu einer spürbaren Aufheizung der Innenraumluft gegenüber der Außenluft. Dies ist sehr geeignet zum Überwintern von Pflanzen.